Jüdische Erinnerung an die Shoah in der DDR

Anhand der Texte dreier Autoren und vor dem Hintergrund der jeweiligen geschichts- und literaturpolitischen Kontexte zeigt die Referentin Anja Thiele auf, wie unterschiedlich die jüdische Erinnerung an die Shoah mit dem offiziellen antifaschistischen Widerstandsnarrativ kontrastiert oder verbunden wurde und welche Konflikte sie damit auslösten. Der Vortrag findet als Onlineveranstaltung statt.

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Deutscher Rap und Antisemitismus
[ABGESAGT ‒ neuer Termin wird bekannt gegeben]

In den Texten des deutschen Rap finden sich zahlreiche antisemitische Ressentiments. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass Rap-Musik vor allem unter Jugendlichen breit rezipiert wird und antisemitische Verschwörungsideologien in sozialen Netzwerken kursieren, ist es dringend geboten, antisemitische Texte als solche zu identifizieren, ihre Verfasser damit zu konfrontieren und den Einfluss solcher Texte auf ihre Hörenden zu untersuchen.

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Antisemitismus im Rechtsrock

Rechtsrock gilt als einer der ersten Berührungspunkte mit der Neonazi-Szene. Timo Büchner zeigt anhand ausgewählter Liedtexte, wie antisemitische Bilder und Stereotype in den Liedern des Rechtsrock verschlüsselt sind.

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Zum israelisch-palästinensischen Konflikt

Um den Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern zu lösen, wird hierzulande immer noch die Zweistaatenlösung favorisiert. Ralf Balke entfaltet die Gründe, die ‒ neben einem israelischen ‒ für einen palästinensischen Staat sprechen, als auch die Realitäten, die zurzeit gegen einen eigenständigen palästinensischen Staat sprechen.

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Die AfD und die soziale Frage

Anhand des im Mai 2016 verabschiedeten Grundsatzprogramms der AfD untersucht Stefan Dietl die sozialpolitische Ausrichtung der Partei, um zu klären, welche Rolle die soziale Frage in der AfD spielt. Er kann zeigen, dass die AfD sowohl marktradikale Positionen als auch im »völkischen Antikapitalismus« verwurzelte Inhalte vertritt. Zudem analysiert er bisherige Versäumnisse im Umgang mit der AfD und ihren Anhänger*innen und entwirft Gegenstrategien.

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Antisemitismus im Fußball

Im Vortrag werden anhand typischer Beispiele die verschiedenen Formen des Antisemitismus im Fußball dargestellt. Es wird herausgearbeitet, weshalb gerade der Fußball eine Bühne für antisemitische Schmähungen bietet, und beleuchtet, welche Anstrengungen Verbände, Vereine und Fans hinsichtlich der Prävention und Aufklärung unternehmen.

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Heimat – Eine Besichtigung des Grauens

»Heimat« boomt und es scheint kein Entrinnen aus ihr zu geben. Jeder und jede muss sie haben, lieben, vermissen, verteidigen oder tief im Herzen tragen. Wo bleibt der Zweifel und die Skepsis, wenn plötzlich alle das gleiche wollen und fühlen? Thomas Ebermann und Thorsten Mense werden sich daher nicht mit einem weiteren Heimatbegriff an der Debatte beteiligen, sondern sehen sich in der Tradition der Antiheimatkunst und wollen das stark machen, was derzeit im Rausch der Heimatliebe in Vergessenheit zu geraten droht: die Nestbeschmutzung.

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Queerfeminismus und Islam – eine feministische Kritik

Naida Pintul analysiert und kritisiert Ideologien, die dazu beigetragen haben, dass in Teilen des Feminismus der Kampf um nicht verhandelbare Frauenrechte von einem religions- und kultursensiblen Ansatz, der oftmals jede Kritik am Islam diskreditiert, abgelöst wurde.

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Rechte Szenen im Südwesten

Lucius Teidelbaum gibt einen Überblick über die verschiedenen Erscheinungsformen extrem rechter Ideologie, ihre VertreterInnen und Netzwerke, ihre Inhalte und ihre Gefahren.

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Das Israelbild in deutschen Schulbüchern

Klaus Thörner zeigt, dass die Darstellung des Nahostkonflikts und Israels in Schulbüchern oft die antiisraelischen Ressentiments unserer Gesellschaft widerspiegeln und somit verstärken.

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Die Vereinten Nationen gegen Israel

Seit 1949 ist die UNRWA allein für die Belange der palästinensischen Flüchtlinge zuständig. Der Referent Jörg Rensmann untersucht, inwieweit die UNRWA humanitär agiert und wo die Behörde selbst zur politischen Akteurin und damit zum Teil des Problems im Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern wird.

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